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Biker’s Wear-Guide - Ein Kurztrip durch die Welt der Motorradbekleidung.
Fakten statt Fachchinesisch.
Do you speak Motorradbekleidung? Oft erklären sich Hightech-Materialien, Arten der Verarbeitung oder auch ein neues, funktionales Design nicht von selbst. Deshalb gibt’s den Biker’s Wear-Guide von Hein Gericke: informativ, spannend und alphabetisch sortiert. Have a good trip!
Biker’s Wear-Guide hier downloaden (PDF, 1,82 MB)
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A
- Anilinleder
- Ein edles und beliebtes Leder. Es behält seine natürliche Atmungsaktivität, da die Poren des Leders nicht mit farbigen Deckschichten verstopft werden. Denn Anilinleder wird so eingefärbt, dass die Farbe vollständig einzieht und das Leder ungehindert weiter atmen kann.
Lederpflege
- Atmungsaktivität
- Hier wird Schweiß in Form von Wasserdampf von innen nach außen transportiert. Technisch heißt das: Wasserdampf-Durchgangswiderstand (RET-Wert). Das bedeutet: je geringer der RET-Wert, umso atmungsaktiver das Material und umso trockener die Haut.
- Azo-Farbstoffe
- AZO-Farbstoffe sind in Europa gesetzlich verboten, da sie – z.B. in Verbindung mit Schweiß – Krebs erregend wirken. Durch regelmäßige Kontrollen stellen wir bei Hein Gericke sicher, dass unsere Zulieferer keine AZO-Farbstoffe verwenden.
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B
- Büffelleder
- Man erkennt es an seiner stark strukturierten und von Natur aus ungleichmäßigen Oberfläche. Büffelleder gibt es auch als veredeltes Nubukleder mit einer besonders schönen und unverwechselbaren Struktur.
Lederpflege
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C
- Chromgerbung
- Ein modernes Gerbverfahren, bei dem Tierhäute mithilfe von Chromsalzen konserviert und zu einem besonders reißfesten, schweißund hitzebeständigen Leder verarbeitet werden. Die meisten Bekleidungsleder werden mit Chromsalzen gegerbt.
- Comfortemp®
- Im Gegensatz zur passiven Isolation im Futter herkömmlicher Bekleidung reagiert dieses Freudenberg Material „Phase Changing Material“ (PCM) aktiv auf Temperaturveränderungen. Erhöht sich die Körper- oder Umgebungstemperatur, speichert das PCM die überflüssige Wärme. Sinkt die Temperatur wieder, gibt es die zuvor gespeicherte Wärme wieder an den Körper ab. Möglich wird dies durch winzige, mit Parafin gefüllte Mikrokapseln, die je nach Temperatur ihren Aggregatzustand ändern.
- COOLMAX®
- Ein Gewebe von Du Pont® – im Leistungssport erprobt. Das Material besteht aus der Polyesterfaser Dacron®, die im Vergleich zu herkömmlichen Garnen eine um 20 % größere Oberfläche besitzt. Dadurch kann Schweiß an der Textilaußenseite schneller verdunsten und den Körper kühl halten. Mit COOLMAX® bleibt man länger fit! www.coolmax.invista.com
- CORDURA®
- Eine besonders widerstandsfähige Faser von Du Pont®. Cordura® ist ein extrem abriebfestes Gewebe – 4 mal stärker als normales Nylon und sogar 20 mal stärker als Baumwolle. Typisch ist die leicht raue Oberfläche des Gewebes. Der Schmelzpunkt von Cordura® liegt bei 210° C. www.cordura.com
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D
- Denier
- Maßeinheit (D) für das Fadengewicht in Gramm bei 9000 m Fadenlänge. Ein 500D Cordura®-Gewebe besteht also aus einem Garn, dessen Gewicht bei einer Fadenlänge von 9000 Metern 500 Gramm beträgt.
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E
F
- Flexothane®
- Ein wasserdichtes, winddichtes und atmungsaktives Material, das wir bei Hein Gericke bei der Produktion von Regenbekleidung verarbeiten. Seine außergewöhnlichen Eigenschaften: Es ist extrem elastisch und trotzdem immer dicht.
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G
- Garantie
- Hein Gericke gewährt bei Bekleidungsprodukten ab Kaufdatum zwei Jahre Garantie auf Material- und Produktionsfehler. Auch bereits in Gebrauch genommene Produkte werden innerhalb der Garantie repariert oder ersetzt. Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
- GORE-TEX® AIRVANTAGE®
- Insulation Technology Luft ist ein perfekter Kälteblocker. Sie isoliert, wiegt nichts und kostet nichts. Diese Eigenschaften macht sich das von W. L. Gore & Associates entwickelte Luftkammersystem Airvantage® zunutze. Es ermöglicht eine schnelle und individuelle Anpassung an die Außentemperatur und an das subjektive Temperatur-Empfinden. Airvantage® reguliert die Temperatur individuell, ist dabei wind- und wasserdicht sowie atmungsaktiv. Der Träger kann je nach Bedarf seine persönliche Wohlfühltemperatur einstellen: einfach Luft einblasen oder ablassen. www.gore-tex.com
- GORE-TEX® ARMACOR™
- Ein von W. L. Gore & Associates entwickeltes 3- Lagen-Laminat. Es ist absolut wasserdicht, winddicht, sehr abriebfest und sehr atmungsaktiv. Rundum-Schutz mit Warmhaltegarantie. www.gore-tex.com
- GORE-TEX®
- Performance Shell Motorrad fahren bei jedem Wetter! Diese hauchdünne Membran (2- oder 3-Lagen-Laminat) ist nicht sichtbar unter dem Obermaterial der Bekleidung eingesetzt und macht sie dauerhaft wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv. Mikroporen lassen den verdampfenden Schweiß zwar heraus, den Regen aber nicht hinein. Das Besondere: Jedes Produkt wird sorgfältig von W. L. Gore & Associates getestet, bevor es zur Serienproduktion freigegeben wird. www.gore-tex.com
- GORE-TEX® Pro Shell
- Ein extrem atmungsaktiver Wetterschutz mit Extra- Plus an Komfort. Im Vergleich zu klassischen GORETEX®-Laminaten weist diese Membran eine um 25 % höhere Atmungsaktivität auf und ist dauerhaft wasser- und winddicht. Entwickelt für höchste Leistungsansprüche. www.gore-tex.com
- GORE-TEX® STORMCUFF®
- Ein von W. L. Gore & Associates entwickelter Ärmelabschluss, der durch ein spezielles Labyrinthsystem und einen Gummizug absolut wasserdicht ist. www.gore-tex.com
- GORE-TEX® X-TRAFIT™
- Trockene Hände beim Motorrad fahren, ohne dass die Griffigkeit durch eine Membran verloren geht? Durch die X-TRAFIT™- Technologie werden alle Anforderungen an einen perfekten Handschuh erfüllt: Taktilität, gutes Griffgefühl, Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität. Denn das Innenfutter, die GORE-TEX®-Membran und das Außenmaterial sind durch eine innovative Technologie fest miteinander verbunden. www.gore-tex.com
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H
- HIPROTEC® Backshock
- Ein besonders leichter Rückenprotektor in Sandwich- Bauweise mit einem Dämpfungskern aus expandiertem Polystyrol (Styropor®). Der Protektor ist temperaturunempfindlich und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, den Protektor nach einem Sturz auszutauschen, da der Dämpfungskern beschädigt sein kann, auch wenn dies von außen nicht erkennbar ist.
Protektoren
- HIPROTEC® Backshock Air
- Ein besonders leichter Rückenprotektor aus innovativem Protektorenmaterial von Astron. Der Protektor verbindet höchste Schutzwirkung mit optimalem Tragekomfort. Anders als bei herkömmlichen Protektoren bleibt die Schutzwirkung auch bei wiederholtem Aufprallen erhalten.
Protektoren
- HIPROTEC® IV
- Ein besonders leichter Protektor in Sandwich-Bauweise: Zwischen zwei weichen Polyethylen-Schaumstofflagen liegt der Dämpfungskern aus expandiertem Polystyrol. Der Protektor ist temperaturunempfindlich und nimmt keine Feuchtigkeit auf. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, den Protektor nach einem Sturz auszutauschen, da der Dämpfungskern beschädigt sein kann, auch wenn dies von außen nicht erkennbar ist.
Protektoren
- HIPROTEC® comfort
- Ein hochflexibler, komfortabler Protektor mit hervorragenden Dämpfungseigenschaften. Durch ein spezielles Elastomer erreicht er einen Wert von 24 ,5 KN Restenergie und liegt damit deutlich unter dem von der Norm geforderten Grenzwert von 35 KN. Dabei ist der Protektor mit einer Bauhöhe von nur 6 mm deutlich flacher als die meisten anderen Produkte auf dem Markt. Durch die Noppenstruktur kann die Luft unter dem Protektor ungehindert zirkulieren.
Protektoren
- HIPROTEC® sports
- Material und Aufbau wie bei Hiprotec® comfort – aber mit noch besseren Dämpfungseigenschaften. Die geringe Bauhöhe von 12 mm erreicht einen Dämpfungswert von nur 19,6 KN gemäß EN 162 1-1. Einer der besten Protektoren überhaupt!
Protektoren
- Hydrophobierung
- Wasserabweisende Ausrüstung!
Imprägnierung
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I
- Imprägnierung
- Wird Textil- und Lederbekleidung durch Regen nass und schwer, kühlt der Körper aus. Bei der Imprägnierung umschließt eine Substanz – z.B. 3M Scotchgard™ – die einzelnen Fasern, ohne dabei deren Oberfläche zu verkleben. Das Material wird wasserabweisend, bleibt aber trotzdem atmungsaktiv. Allerdings verlieren sich diese Eigenschaften – zum Beispiel durch Waschen – mit der Zeit. Deshalb das Produkt regelmäßig mit einem silikonfreien Imprägnierungsspray behandeln oder in einem Reinigungsbetrieb imprägnieren lassen!
- Isolierung
- Watteähnliches Vlies auf Polyesterbasis, das der Isolierung im Futter von Bekleidung, Handschuhen und Stiefeln dient. Hein Gericke setzt zur Isolierung von Bekleidung z.B. Thermolite® von Du Pont® und im Handschuhbereich vor allem Thinsulate® von 3M™ ein. Diese Markenvliese sind aus sehr dünnen Fasern, die durch ihre große Oberfläche Körperwärme besser festhalten. Hochwertige Isolierungen behalten auch nach häufigem Waschen ihre Eigenschaften ohne zu verklumpen.
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J
K
- Känguruleder
- Es ist besonders zäh und widerstandsfähig, aber trotzdem weich und elastisch. Durch seine sehr feinen und eng verbundenen Fasern bietet dieses Leder schon bei einer geringen Stärke einen herausragenden Schutz und wird deshalb vor allem in Handschuhen verarbeitet. keprotec® Ein durch die Kombination von Kevlar® (Du Pont®) mit anderen Materialien sehr widerstandsfähiges Gewebe: extrem reiß- und abriebfest. www.schoeller-textiles.com
- KEVLAR®
- Eine hoch reißfeste Aramidfaser von Du Pont®, die als Nähgarn oder in Geweben verwendet wird. Bei gleichem Gewicht ist Kevlar® 5 mal reißfester als Stahl. Durch den hohen Schmelzpunkt von 45 0° C schmilzt die Faser selbst bei starker Reibungshitze nicht. Deshalb werden aus Kevlar® auch kugelsichere Westen hergestellt! www.schoeller-textiles.com
- Klettverschluss
- Er lässt sich besonders individuell einstellen. Das Prinzip kommt aus der Natur: „Wie eine Klette kleben.“ Vorsicht: Beim Waschen oder Reinigen müssen alle Klettverschlüsse geschlossen sein, da sie sonst das Gewebe beschädigen.
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L
- Laminat
- Als Textillaminat bezeichnet man ein mehrschichtiges, flexibles Flächengebilde, das mind. ein Textil (Gewebe, Gewirke, oder Vliesstoff) enthält, das mit weiteren Schichten flächig verbunden ist. Diese weiteren Schichten können ebenfalls Textilien, Folien aus Kunststoff oder Metall, Schaumstoff oder andere Materialen sein. Die Verbindung erfolgt stoffschlüssig, z.B. durch Verkleben oder Verschmelzen auf speziellen Textilmaschinen. Durch Lamination entsteht ein Material, das die Eigenschaften seiner Ausgangsmaterialien kombiniert: So liefert ein kräftiges Gewebe Reiß- und Abriebfestigkeit, eine Kunststofffolie Wasser- und Winddichtigkeit, und die Verbindung mit einer Metallfolie ergibt ein lichtundurchlässiges Material, das unter Umständen auch noch Wärmestrahlung reflektiert. Besonders bekannt sind Textillaminate durch ihren Einsatz als Klimastoffe in der Funktionsbekleidung. Dabei wird das Textil im Allgemeinen mit einer sehr dünnen Membranfolie laminiert, die mindestens winddicht und atmungsaktiv, meist auch wasserdicht ist.
- Leder
- Gegerbte und dadurch dauerhaft konservierte Tierhaut. Leder besteht aus feinen Fasern, die fest miteinander verbunden sind, aber trotzdem Luft durchlassen. Die oberste Schicht ist besonders dicht und widerstandsfähig (vollnarbiges Leder). Bei minderwertigem Leder wird die Haut aufgespaltet und die fehlende oberste Schicht durch eine Prägung ersetzt (Spaltleder). Diese Leder sind härter im Griff und weniger reißfest.
Anilinleder, Büffelleder, Känguruleder, Nappaleder, Nubukleder, Veloursleder.
Achtung: Bei durchgefärbtem Leder besteht das Risiko, dass die Farbe auf die darunter getragene Kleidung abfärbt, denn bei starkem Regen oder Schwitzen können Farbstoffe aus dem Lederfasergefüge herausgeschwemmt werden.
- Lederjeans
- Biker’s best friend! Bei Hein Gericke gibt es sie in verschiedenen Schnitten und Qualitäten. Beim Kauf beachten: Durch das Tragen lockert sich die Faserstruktur des Leders, die Jeans dehnt sich und wird mit der Zeit weicher. Lederjeans werden meist in Standardlängen produziert und können auf die passende Länge gekürzt werden.
- Lederpflege
- Sie ist wichtig, damit’s lange hält: Immer die Pflegehinweise in der Bekleidung beachten und Leder nie bei starker Hitze trocknen. Protektoren vor der Reinigung aus der Bekleidung nehmen. Und Veloursleder und Nubukleder? Einfach mit einem Krepptuch abreiben, um speckig gewordene Oberflächen wieder aufzurauen. Danach mit einem geeigneten Spray imprägnieren Imprägnierung.
Velours- und Nubukleder nie mit fettenden Produkten behandeln! Glattleder/Nappaleder mit einem nassen Tuch abwischen oder bei starker Verschmutzung mit Leder-Seife behandeln. Dann mit einer Pflegelotion oder mit Lederfett imprägnieren. Passende Pflegeprodukte bekommt man in allen Hein Gericke Shops.
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M
N
- NanoSphere®
- Die Natur macht es uns vor. Durch Nanotechnologie wird die Oberflächenstruktur von Blättern auf Textilien übertragen. Dadurch entsteht ein natürlicher Antihaft- und Reinigungsprozess: Nässe und Flecken haben keine Chance. Straßenschmutz, Öle, Fette und natürlich auch Wasser perlen einfach ab. www.schoeller-textiles.com
- Nappaleder
- Überholter Begriff für ein naturbelassenes Glattleder. Durch einen Veredelungsprozess wird die Struktur gleichmäßiger und das Leder weicher.
Lederpflege
- Nickel
- Ein korrosionsbeständiger Metallüberzug auf Knöpfen, Reißverschlüssen etc. Kann Allergien auslösen und darf daher laut EU-Richtlinien nicht mit der Haut in Berührung kommen. Hein Gericke stellt dies durch regelmäßige Kontrollen sicher!
- Nubukleder
- Es hat die typisch samtige, leicht aufgeraute Oberfläche, weil die Oberseite der Lederhaut (Haar- oder Narbenseite) leicht angeschliffen wird. Im Laufe der Zeit bekommt Nubukleder eine schöne Patina und einen partiellen Glanz.
Zuück Lederpflege
- Nylon
- Ursprünglich der eingetragene Markenname von Du Pont®. Heute ein Synonym/eine Bezeichnung für Polyamidgewebe.
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O
- Oxford Nylon
- Ein widerstandsfähiges Polyamid-Gewebe mit einfacher Webstruktur und leichtem Oberflächenglanz. Mit einer wasserdichten Beschichtung versehen eignet sich Oxford Nylon besonders gut für Regenbekleidung.
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P
- Pentachlorphenol (PCP)
- Eine Substanz, die zum Konservieren von Lederhäuten und Textilien eingesetzt wird. Der PCP-Gehalt in Bekleidung darf den zulässigen Höchstwert von 5 mg/kg nicht überschreiten. Hein Gericke verzichtet ganz auf den Einsatz von PCP.
- Pflege von Bekleidung
- Textilpflege, Lederpflege
- Pittards®
- Ein sehr hochwertiges Leder, meist vom Haarschaf (Kreuzung aus Ziege und Wollschaf), aber auch aus Ziegenleder. Ein spezielles Gerbverfahren macht Pittardsleder so genial: Es ist wasserabweisend, schweißecht, atmungsaktiv, färbt nicht aus und ist auch nach dem Trocknen weich und geschmeidig. Hein Gericke setzt Pittardsleder vor allem bei der Produktion von Handschuhen ein. www.pittards.com
- Protektoren
- Elemente, die in die Bekleidung eingesetzt werden, um bei Stürzen die besonders gefährdeten Körperpartien, z.B. Schulter, Ellenbogen, Rücken, Hüfte und Knie, vor Verletzungen zu schützen. Ein guter Protektor muss die bei einem Sturz einwirkenden Kräfte vom Körper abschirmen können. Die europäische Norm EN 162 1-1 schreibt Mindestgrößen, Dämpfungseigenschaften und einen Test vor, bei dem ein 5 kg schweres Gewicht aus einer Höhe von einem Meter auf den Protektor fällt. Die verbleibende Energie unter dem Protektor darf 35 KN nicht überschreiten.
Rückenrotektor, HIPROTEC® sports
Achtung: Vor dem Waschen oder Reinigen die Protektoren aus der Bekleidung herausnehmen, um Beschädigungen zu vermeiden!
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Q
R
- Rindleder
- Es hat eine gleichmäßige Oberfläche und eine hohe Festigkeit. Die meisten Lederprodukte von Hein Gericke werden daher aus Rindleder hergestellt. Meistens wird es in einer Stärke zwischen 1,1 und 1,4 mm verwendet.
- Ripstop
- Zur Erhöhung der Weiterreißfestigkeit wird in das Gewebe in gleichmäßigen Abständen ein „Gitter“ aus stärkeren Fäden eingewoben, die das Weiterreißen des Gewebes verhindern.
- Rückenprotektor
- Ein Element, das den Rücken bei einem Sturz vor Verletzungenschützt. Ein guter Protektor muss die bei einem Sturz einwirkenden Stoßkräfte vom Körper abschirmen können. Die europäische Norm EN 162 1-2 schreibt Mindestgrößen, Dämpfungseigenschaften und einen Test vor, bei dem ein 5 kg schweres Gewicht aus einer Höhe von einem Meter auf den Protektor fällt. Es gibt zwei Anforderungskategorien: Ein Level A-Protektor darf eine Restenergie von 9 KN nicht überschreiten, ein Level B-Protektor darf max. 18 KN erreichen.
Protektoren
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S
- SAFE® Sicherheitsnaht System
- Extra Schutz – exklusiv von Hein Gericke entwickelt: Eine besonders aufwändige Nahtverarbeitung, bei der das Material neben der außen sichtbaren Naht zusätzlich durch eine verdeckte Naht zusammengehalten wird. Sollte bei einem Sturz die erste, außen liegende Naht durchgescheuert werden und sich auflösen, hält die zweite, verdeckte Naht die Bekleidung zusammen.
- SaS-Tec®– Sicherheit aus Schaum
- Diese Protektoren sind eine neue Generation von Körperschutzsystemen. Sie bieten viele Vorteile, so z.B. hohe Bewegungselastizität, gute Dämpfungswerte, niedriges Gewicht, gute Formbeständigkeit sowie ergonomische Formen, die während eines dynamischen Aufpralls größtmöglichen Schutz bieten. www.sas-tec.de
- schoeller®-dynatec
- Besonders widerstandsfähiges Gewebe mit einem sehr hohen Schmelzpunkt von 290° C – für den Einsatz in der Produktion von Motorradbekleidung. Durch die Kombination von Cordura® und Dynafil TS 70®-Fasern ist das Material gleichzeitig deutlich abrieb- und reißfester als herkömmliche Polyamidgewebe. www.schoeller-textiles.com
- schoeller®-PCM™
- Hightech von der Schweizer Firma Schoeller und speziell entwickelt für Wetterschutzbekleidung. Der Clou: Erhöht sich die Körper- oder Umgebungstemperatur, speichert das PCM (Phase Change Material) die überflüssige Wärme. Sinkt die Temperatur wieder, gibt es die zuvor gespeicherte Wärme an den Körper zurück. www.schoeller-textiles.com
- Scotchlite™
- Ein zur Lichtquelle zurückreflektierendes Material von 3M™. Hein Gericke nutzt es für Applikationen, die auf die Bekleidung aufgebracht werden und dafür sorgen, dass man Biker bei Dunkelheit noch in einer Entfernung von bis zu 180 m erkennen kann (ohne Scotchlite™ ist schon nach 30 m niemand mehr zu erkennen!). www.scotchlite.com
- Serafil®
- Ein super Polyestergarn aus deutscher Herstellung von der Amann Group. Enorm reiß- und scheuerfest – bei sehr geringer Dehnung. Hein Gericke vernäht dieses Garn in sehr hochwertiger Leder- und Textilbekleidung. www.amann.com
- Service
- Erhältlich in allen Hein Gericke Shops, auf der Hein Gericke Homepage und im Hein Gericke Katalog.
- sheltex®
- Eine leistungsstarke Membran, die Textil- und Lederbekleidung atmungsaktiv, wind- und 100 % wasserdicht macht. sheltex® wird als Z-Liner oder als Beschichtung in Bekleidung, Stiefeln und Handschuhen verarbeitet und sorgt für ein gutes Klima zwischen Haut und Bekleidung – auch bei schlechtem Wetter.
- Sitzsteg (Safetybelt)
- Sicherheitshalber! Dieser elastische Gurt verläuft zwischen den Beinen und verbindet Vorder- und Rückenteil der Jacke. Bei einem Sturz verhindert er, dass sie hoch rutscht.
- Softshell-Materialien
- Sie werden in verschiedenen Verarbeitungsweisen und Qualitäten angeboten. Die einfachste Variante ist ein elastisches Gewebe mit aufgerauter Innenseite, das feine Loops oder andere dreidimensionale Strukturen aufweist. Technisch und funktionell hochwertigere Qualitäten haben meist eine glattere Außenseite und sind innen z.B. mit Fleece versehen. Bei dieser Qualität sind Winddichtigkeit, Atmungsaktivität sowie Wasserresistenz deutlich besser. Softshells sind nicht für sehr nasse Witterung oder große Kälte geeignet.
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T
- Taslan
- Allgemeine Bezeichnung für Nylongewebe mit einer weichen und voluminösen Oberfläche. Diese entsteht, indem das Garn unter Einwirkung von Dampf aufgebauscht wird.
- Textilpflege
- Sie ist wichtig, damit’s länger hält: Immer die Pflegehinweise in der Bekleidung beachten, Protektoren vor der Reinigung aus der Bekleidung nehmen und vor dem Waschen alle Klettverschlüsse und Reißverschlüsse schließen, damit die Textilien keine Fäden ziehen. Ebenfalls wichtig: Für wasserdichte und atmungsaktive Membranen wie Sheltex® oder GORE-TEX® nur geeignete Feinwaschmittel verwenden. Spezielle Pflegemittel für Membranbekleidung gibt’s im Hein Gericke Shop! Weichspüler sind tabu, da die Funktion der Membran dadurch nachlassen kann. Zu guter Letzt sollte Membranbekleidung nach dem Waschen oder Reinigen regelmäßig neu imprägniert werden. Weitere Infos zur Pflege von GORE-TEX®-Produkten gibt es auch auf www.gore-tex.com
Imprägnierung
- TFL COOL SYSTEM®
- Nie wieder in einem schwarzen Lederanzug schwitzen! Denn dank dieser neuen Erfindung werden die Sonnenstrahlen, durch eine Ausrüstung, auch von schwarzem Leder reflektiert, so dass die Jacke auch bei starker Sonneneinstrahlung kühl bleibt. Die Temperatur des Leders sinkt dabei viel stärker als bei herkömmlichem Leder, nämlich auf bis zu 20° Celsius. Durch das TFL Cool System® verbessert sich auch die Lichtechtheit: keine bleichen Farben mehr – dunkle Farben bleiben dunkel. Außerdem verbesserte Alterungsbeständigkeit: Cool System® Leder bleiben bis ins hohe Alter schön. www.tfl.com
- Thermolite®
- steht für Stoffe aus Polyester-Hightech-Hohlfasern von Du Pont®. Thermolite® bietet hohe Wärmeisolation bei geringem Gewicht, effizienten Feuchtigkeitstransport sowie Bewegungsfreiheit und Wohlfühlkomfort. Das Material isoliert auch noch in feuchtem Zustand. Die Feuchte, die auf der Haut entsteht, wird rasch nach außen geleitet. Die größere Oberfläche der Hohlfaser sorgt für eine schnelle Verdunstung. www.invista.com
Isolierung.
- Thinsulate™
- Thinsulate Thermal Insulation sind Faservliese von 3M™ aus 65 % Polypropylen und 35 % Polyester. Die Feinheit der Fasern und die intelligente Faserarchitektur sorgen nicht nur für eine hohe Wärmeisolierung, sondern lassen auch Wasserdampf entweichen. Sie sind leicht, dünn, weich, bewegungselastisch, schnell trocknend, pflegeleicht, formstabil und strapazierfähig. www.3m.com/thinsulate
Isolierung
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U
V
- Veloursleder
- Zur Herstellung dieses Leders wird die faserige Rückseite der Lederhaut angeschliffen, bis sie die typisch kurzfaserige, leicht raue Oberfläche erhält. Veloursleder eignet sich vor allem für modische Bekleidung oder Jeanshosen.
Lederpflege
- Verbindungsreißverschluss
- Ein umlaufender Reißverschluss, der Jacke und Hose verbindet. Denn diese sollten möglichst eine Einheit bilden, damit sie bei einem eventuellen Sturz nicht auseinander rutschen. Viele Produkte von Hein Gericke sind mit einem solchen Reißverschluss ausgerüstet und lassen sich miteinander kombinieren.
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W
- Wasserdichtigkeit
- Sie wird international hart getestet: Zur Prüfung der Wasserdichtigkeit wird das Testmaterial mit einem speziellen Prüfgerät einem hohen Wasserdruck ausgesetzt. Je höher der Druckwert ausfällt, desto dichter hält das Material. Neben diesem Labortest werden auch Simulationsprüfungen durchgeführt, bei denen ein Mess-Dummy Regen und Wind ausgesetzt wird. Sensoren ermitteln, ob es undichte Stellen in der Bekleidung gibt.
- Wassersäule
- Diese Maßeinheit gibt Auskunft über die Dichtigkeit von technischen Geweben. Die Wassersäule gibt an, wie viel Wasser auf dem Gewebe lasten kann, bevor es Feuchtigkeit durchlässt. Ein Meter Wassersäule entspricht in etwa 0,1 bar.
- Windchill-Effekt
- Wenn Wind durch die Bekleidung auf den Körper trifft, empfindet man Temperaturen niedriger als sie eigentlich sind: Bei einer Außentemperatur von +10° C und einer Windgeschwindigkeit von 50 km/h liegt die empfundene Temperatur bei -2° C.
WINDSTOPPER®
- WINDSTOPPER®
- Dem Wind keine Chance! Der WINDSTOPPER® ist eine sehr dünne Folie, die ähnlich wie GORE-TEX® nicht sichtbar unter dem Oberstoff eingesetzt wird. Sie ist extrem winddicht und trotzdem hoch atmungsaktiv. So herrscht selbst bei kaltem, windigem Wetter noch ein angenehmes Klima unter der Bekleidung – und der Windchill-Effekt hat keine Chance. www.gore-tex.com
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X
- 3XDRY®
- Diese von Schoeller entwickelte Ausrüstung weist Wasser und Schmutz ab und ist gleichzeitig hoch atmungsaktiv. Feuchtigkeit wird nach außen transportiert. Bekleidung, die aus Material mit 3XDRY®-Anteil besteht, trocknet um ein Vielfaches schneller als solche ohne 3XDRY®. Also, kein Frösteln nach Aktivitäten. Und: Schweiß kann sich nicht festsetzen. www.schoeller-textiles.com
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Y
Z
- Z-Liner
- Bezeichnung für eine typische Verarbeitungsweise von Membranen. Dabei wird die Membran (Z-Liner) lose zwischen Innenfutter und Außenmaterial der Bekleidung eingehängt. Alle Nähte des Z-Liners werden mit einem Siegelband wasserdicht verschweißt. Durch dieses Konstruktionsprinzip ist die dünne Membran sehr gut geschützt, und es entstehen weniger Nähte, die undicht werden könnten.
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