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Bekleidungs-Tipps

Die kleinen Details:
Worauf es bei Motorradbekleidung ankommt

 

Wenn klar ist, welcher Machart die Bekleidung sein soll, kommt es auf die richtige Auswahl an. Beim Einkaufen muss man Zeit und Geduld mitbringen. Zuerst kommt die Unterwäsche an die Reihe. Hat man sich da entschieden, wird die Oberbekleidung gleich auf die richtige Unterwäsche probiert. Beim Leder heißt es aufgepasst: eine enganliegende Lederkombi passt sich an und dehnt sich noch um etwa 6 %.

 

Eine bequeme Tourenkombi bekommt spezielle Tragefalten und wird dadurch flexibler und bequemer, dehnt sich aber kaum, weil das Leder nicht auf Zug belastet sitzt. Fazit: Je enger das Leder sitzt, desto mehr dehnt es sich und passt sich dem Träger an. Textilleder dehnt sich nicht, wird aber durch den Faltenwurf bei den Leder-Doppelungen insgesamt etwas flexibler. Steht die Oberbekleidung fest, kommen die Stiefel dran.

 

Dabei wird beachtet, dass wasserdichte Kombis meist über den Stiefeln getragen werden, was die Füße sicherer trocken hält, aber einen weiten Hosenbeinabschluss fordert. Die Handschuhe müssen weit über die Ärmel ragen und eng abdichten, damit das Wasser nicht in die Stulpen läuft. Tipp: Nutzen Sie die Qualitäts-Checkliste.

 

Pflege: Motorradbekleidung will richtig gepflegt werden. Es wäre doch schade, wenn die teure Ausrüstung bald den Geist aufgibt oder zu unansehnlich wird. Hier muss die beigelegte, meist sehr umfangreiche Pflegeanweisung genau beachtet werden. Viele Kleidungsstücke, das Leder natürlich ausgenommen, kann man mit speziellen Waschmitteln durchaus bei 40 Grad in europäischen -, nicht jedoch in US - oder australischen Waschmaschinen waschen. Dabei müssen eventuelle Protektoren immer entfernt werden.

 

Funktionsunterwäsche darf meistens weder gebügelt werden, noch in den Trockner, noch in die chemische Reinigung.

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